Traditionelle Softwaresysteme werden in Regel für die Bedürfnisse eines bestimmten Markts und einer bestimmten Kundengruppe entwickelt. Durch diese Spezialisierung ist eine Anpassung dieser Software für Änderungen, wie innovative Märkte oder neue Kundenwünsche, mit hohen Kosten und Zeit verbunden. Software-intensive Systeme und Services (SIS) erlauben diese Anpassungen deutlich schneller und zu geringeren Kosten. Allerdings ergeben sich dabei neue Herausforderungen, insbesondere die Notwendigkeit agiler Prozesse, die die gesamte Entwicklung umfassen (Round-Trip Engineering) und bereits vorhandene Entwicklungsartefakte sowie ein deutlich systematischeres und automatisiertes Variabilitätsmanagement nutzen, um die Systeme schnell für neue Situationen anpassen zu können.

REVaMP² zielt darauf ab, die erste umfassende Automatisierungswerkzeugkette und die damit verbundenen Prozesse beim Round-Trip Engineering von Software-intensiven Systemen und Services (SIS) Produktlinien (PL) zu konzipieren, zu entwickeln und zu evaluieren. Das Hauptresultat wird die REVaMP² Plattform sein, die folgende SIS Round-Trip PL Engineering Automatisierungsdienste und Methoden nahtlos integriert:

Die Arbeitsgruppe „Software Systems Engineering“ um Prof. Dr. Klaus Schmid arbeitet an Methoden und Techniken, wie Software effizient angepasst und diese Anpassung von der Software eigenständig durchgeführt werden kann. Mit dieser und anderen Arbeiten hat sich die Gruppe bundesweit einen Namen gemacht und ist daher Teil des deutschen Konsortiums in dem dreijährigen ITEA-Forschungsprojekt „REVaMP²“, das mit insgesamt ca. 22 Millionen Euro gefördert wird. Die insgesamt 30 Projektpartner verteilen sich dabei über fünf Länder (Belgien, Frankreich, Deutschland, Spanien und Schweden). Die Förderung des deutschen Konsortiums erfolgt durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Die Forscher der Arbeitsgruppe konzentrieren sich in dem Projekt insbesondere auf Software Produktlinien und Variabilitätsmanagementtechniken. Dies umfasst unter anderem die Entwicklung von Werkzeugen zur Unterstützung der Extraktion und Rekonstruktion von Variabilitätsinformationen aus Altsystemen, die Übersetzung existierender Variabilitätsmodellinformationen zu analysierbarer Logik sowie der Modellierung und dem Management von Variabilitätsinformationen und der relevanten Implementierungseinheiten.

Weitere Informationen:

Laufzeit: 3 Jahre

Kontakt: Prof. Dr. Klaus Schmid

Das REVaMP²-Projekt wird finanziert durch Grant 01IS16042H des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

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