Projekte

HAISEM-Lab – KI-Labor zur methodischen Entwicklung von performanten KI-Anwendungen für moderne Hardware-Architekturen

In diesem Projekt geht es um den Aufbau eines KI-Labors auf der Grundlage eines nachhaltigen und flexiblen Qualifizierungskonzepts, das Entwickler in die Lage versetzt, effiziente und effektive KI-Anwendungen zu entwickeln. Zu dieser Qualifizierung zählen unter anderem das Erlernen und die Verwendung von entsprechenden Software Engineering Methoden und das Wissen über sowie die Ausnutzung von modernen Hardware-Architekturen. Somit ergibt sich im angestrebten KI-Labor eine enge Verzahnung von Forschung und Ausbildung durch eine ganzheitliche und interdisziplinäre Herangehensweise, welche Methoden der KI, des Software Engineering und der hochoptimierten Abbildung auf Spezial-Hardware zusammenbringt. Der Fokus der Arbeitsgruppe SSE liegt hierbei auf allgemeine und KI-spezifische Software Engineering Methoden, der Verwaltung und den Betrieb von Cluster-Infrastrukturen sowie Software Engineering für verteilte Big Data Systeme.

Laufzeit: 2 Jahre

Fördergeber: Fördermaßnahme Künstliche Intelligenz des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Förderbereich KI4 – KI-Labore

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DevOpt – DevOps für Selbst-Optimierende Emergente Systeme

In diesem Projekt geht es um die Konzeption und Entwicklung eines Ansatzes für die Entwicklung und den Betrieb kontrollierter emergenter Systeme. Diese Systeme sind in der Regel große Software-Ökosysteme, in denen unterschiedlichste Hardware- und Softwarekomponenten (autonom) mit einander interagieren und unter der Kontrolle übergeordneter Instanzen neues Verhalten aus sich selbst hervorbringen (Emergenz). Der zu entwickelnde Ansatz sieht vor, solche Systeme in drei Schichten zu unterteilen, in denen einzelnen IoT-Ökosysteme sich selbst verwalten und optimieren, eine übergeordnete Kontrollschicht mehrere dieser lokalen IoT-Ökosysteme verwaltet und übergreifende Steuerungsentscheidungen trifft, sowie eine DevOps-Schicht das Gesamtsystem überwacht und aktualisiert. Die Arbeitsgruppe SSE übernimmt hier die Rolle der Projektleitung. Ihr wissenschaftlicher Fokus liegt dabei insbesondere auf der Entwicklung eines verteilten und hierarchischen Modellierungsansatzes für die Kontroll-Schicht, um systemweite Konsistenzprüfungen, globale Optimierungen oder die Planung und Selbstorganisation der (Teil-)Systeme effizient und effektiv zu ermöglichen.

Laufzeit: 3 Jahre

Fördergeber: Fördermaßnahme IKT 2020 – Softwareintensive eingebettete System des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Förderbereich Konstruktionsprinzipien und Laufzeitmethodik für dynamische IT-Systeme

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Qualität plus – Programm für gute Lehre in Niedersachsen

In diesem Projekt geht es um die Entwicklung einer intelligenten Digitalplattform für innovative Lehre. Zusammen mit entsprechenden Lehr- und Lernangeboten soll diese Plattform im Rahmen der Lehre an der Universität Hildesheim zum Einsatz kommen und eine individuelle Betreuung der Studierenden ermöglichen. Im Fokus stehen dabei auch eine flexible Didaktik und Internationalisierung durch die Ausnutzung existierender Informations- und Kommunikationstechnologien. Ziel des Projektes ist es, mit individuellen Angeboten auf der KI-gestützten Digitalplattform eine höhere Zufriedenheit der Studierenden und bessere Lernergebnisse durch individuelle Anpassung der Inhalte zu erzielen, sowie die Entwicklung von Team- und Sozialkompetenzen zu fördern. Der Fokus der Arbeitsgruppe SSE liegt hierbei auf der Konzeption der Lehr- und Lernplattform als Ökosystemarchitektur, in der die einzelnen Dienste sinnvoll und effizient zusammenarbeiten. Eine besondere Herausforderung ist dabei die Offenheit für und Integrationsmöglichkeit von neuen oder sogar noch unbekannten Diensten.

Laufzeit: 3 Jahre

Fördergeber: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK Niedersachsen)

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Upgrade IT-Wissen - Transfer- und Austauschnetzwerk für die Region Hildesheim

In diesem Projekt geht es um den Aufbau eines Netzwerks zum Transfer und Austausch von IT-Wissen und Kompetenzen in der Region Hildesheim. Im Fokus stehen dabei die Themenbereiche Data Science, Software Engineering, und Business Engineering. Ziel des Projektes ist die Erschaffung eines langlebigen Transfer- und Austauschnetzwerks zwischen Forschenden an der Universität Hildesheim und Führungskräften aus der regionalen Wirtschaft. Damit profitieren regionale Unternehmen von neuesten Erkenntnissen aus der Forschung während die Universität relevante Probleme und Herausforderungen der Wirtschaft in der Region Hildesheim kennenlernt. Der Fokus der Arbeitsgruppe SSE liegt hierbei auf dem Software Engineering und der Frage, wie große Softwareprojekte effizient bearbeitet und eine möglichst hohe Qualität der entwickelten Software erzielt werden kann. Dazu bringt die Arbeitsgruppe ihre über Jahre und in verschiedensten Forschungs- und Projektarbeiten erzielten Kompetenzen in das Netzwerk ein.

Laufzeit: 3 Jahre

Fördergeber: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK Niedersachsen)

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REVaMP² - Round-Trip Engineering und Variabilitätsmanagement - Plattform und Prozess

In diesem Projekt geht es um die Konzeption, Erstellung und Evaluation der ersten umfassenden Automatisierungswerkzeugkette und die damit verbundenen Prozesse beim Round-Trip Engineering von Software-intensiven Systemen und Services (SIS) Produktlinien (PL). Das Hauptresultat wird die REVAMP² Plattform sein, die eine Menge von SIS Round-Trip PL Engineering Automatisierungsdienste und Methoden nahtlos integriert. Der Fokus der Arbeitsgruppe SSE liegt hierbei auf der Produktlinienentwicklung. So werden bspw. ein Mechanismus zur Extraktion verschiedener Artefakt-Typen aus bereits existierenden Systemen zur späteren Verwendung in einer PL entwickelt und an Techniken zur automatischen Evolutionsunterstützung sowie inkrementeller Analyse zur Defekt- und „smells“-Erkennung gearbeitet.

Laufzeit: 3 Jahre

Fördergeber: Fördermaßnahme IKT 2020 – Softwareintensive eingebettete Systeme des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Förderbereich ITEA

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QualiMaster - Eine konfigurierbare Echtzeit-Datenverarbeitungsinfrastruktur zur autonomen Qualitätsanpassung

In diesem Projekt geht es um die autonome Anpassung der Verarbeitung großer Datenmengen, wie sie beispielsweise im Finanzsektor heutzutage vorkommen. Anstatt IT-Systeme zur Analyse dieser Daten auf den Maximalfall auszulegen, ist das Ziel dieses EU-Projekts ist die automatische und dynamische Anpassung solcher Systeme an die jeweilige Situation, so dass bestehende Kapazitäten (auch durch weitere Analysen) optimal ausgenutzt werden. Der Fokus der Arbeitsgruppe SSE ist hierbei die relevanten Qualitätsmerkmale bzgl. der Verarbeitung zu berücksichtigen und auf Basis deren Gewichtung eine automatische Anpassung der Verarbeitungsmechanismen unter Berücksichtigung der aktuell zu verarbeitenden Datenmenge durchzuführen.

Laufzeit: 3 Jahre

Fördergeber: Europäische Union, Scalable Data Analytics, im 7. Rahmenprogramm.

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EvoLine - Korrekte Evolution von Software Produktlinien

In diesem Projekt geht es um die korrekte Evolution von Software Produktlinien. Insbesondere wird die kontinuierliche Evolution langlebiger Produktlinien vor allem im Hinblick auf eingebettete Systeme und insbesondere Industrieautomatisierungssysteme untersucht. Es wird jedoch erwartet, dass die Ergebnisse auch für viele andere Arten von Produktlinien gültig sein werden. Mit der im Projekt entwickelten Lösung wird die Langlebigkeit von Softwareproduktlinien unterstützt und der Aufwand für Fehlererkennung und -korrektur signifikant verringert.

Laufzeit: 3 Jahre

Fördergeber: Deutsche Forschungsgesellschaft (DFG) im Rahmen des Schwerpunktprogramms SPP1593: Design For Future - Managed Software Evolution.

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OneEvolve - Verteilte Evolution in Information-System-Ecosystemen

Das Projekt OneEvolve beschäftigt sich mit der verteilten Evolution in Informations-System-Ecosystemen. Schwerpunkte liegen dabei auf der Fähigkeit für partielle Updates und der Vorhersagbarkeit der Auswirkungen einer Integration von Updates und neuen Modulen. Da in einem Software-Ecosystem Teile des Systems unabhängig von Drittanbietern entwickelt werden, stellt die Integration externer Module im Kontext der Evolution eine besondere Herausforderung dar.

Als Fallstudie dient das Hochschul-Management-System HISinOne der HIS GmbH.

Laufzeit: 2007 -

Fördergeber: anteilig gefordert durch die HIS Hochschul-Informations-System GmbH

EASy-Producer – Flexible Generierung von Softwareproduktlinien

In diesem Projekt werden Möglichkeiten zur effizienten und flexiblen Generierung von Produktlinieninstanzen untersucht. Neben den für solche Werkzeuge üblichen Fähigkeiten zur prinzipiellen Generierung von Instanzen werden weitergehende Flexibilisierungsmöglichkeiten untersucht. Im Fokus stehen dabei vor allem Techniken für die flexible Anpassung von Bindungszeiten und Software-Produktionsprozessen.

Laufzeit: 2007-

Fördergeber: internes Projekt, anteilig gefördert durch die Europäische Union, Internet of Services, Software & Virtualisation Theme im Siebten Rahmenprogramm.

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SPASS-meter - Flexibles und effizientes Messen des Ressourcenverbrauchs von Programmen

In diesem Projekt werden Möglichkeiten zur flexiblen und effizienten Messung des Ressourcenverbrauchs von Programmen zur Entwicklungszeit und Laufzeit untersucht. Neben den üblichen Verfahren zur Messung des Ressourcenverbrauchs fokussiert dieses Projekt insbesondere auf die Bestimmung des Ressourcenverbrauchs von frei-definierbaren semantischen Programmeinheiten wie z.B. Komponenten oder Services.

Laufzeit: 2010-

Fördergeber: internes Projekt, anteilig gefördert durch die Europäische Union, Internet of Services, Software & Virtualisation Theme im Siebten Rahmenprogramm.

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LoBaRIS - Location-Based Room Information System

In diesem Projekt werden Möglichkeiten zur Modellierung und Realisierung selbstanpassender Systeme im Kontext eines ortsbasierten Rauminformationssystems untersucht. Das Rauminformationssystem LoBaRIS bietet Studenten und Lehrenden die Möglichkeit, den nächstgelegenen für ihre Zwecke geeigneten freien Raum auf dem Campus der Universität zu bestimmen und anzuzeigen. Aktuelle Arbeiten erweitern das Raumortungssystem, so dass es sich automatisch auf das Zielgerät des Benutzers (z.B. Laptop oder Handy) einstellt und die Qualität des angebotenen Dienstes optimiert.

Laufzeit: 2010 –

Fördergeber: internes Projekt

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ScaleLog - Skalierbare Logistiksysteme

Dieses Projekt fokussiert auf die Entwicklung einer skalierbaren Intralogistiksoftware, die zugleich eine einfache Aktualisierung der Software ohne Beeinträchtigung des Produktivsystems ermöglicht. Dabei werden durch die Software alle Aktivitäten eines Warenlagers verwaltet und überwacht. Das Ziel des ScaleLog-Projekts ist es, effizient Softwarelösungen für jeden Lagertyp zu erstellen und die Aktualisierung der Software im produktiven Einsatz störungsfrei und effektiv zu gewährleisten

Laufzeit: 01.03.2012 – 28.02.2014

Fördergeber: Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand für Kooperationsprojekte (ZIM-Koop) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi)

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INDENICA - Erstellung anpassbarer Serviceplattformen

In diesem Projekt geht es um maßgeschneiderte Serviceplattformen. Insbesondere soll sowohl die Anpassbarkeit von Serviceplattformen systematisch verbessert als auch die Integration von Diensten über verschiedene Serviceplattformen hinweg wesentlich erleichtert werden. Der Hauptfokus liegt dabei auf einer besonders effizienten Entwicklung von domänenspezifischen Serviceplattformen.

Laufzeit: 01.10.2010 - 30.09.2013

Fördergeber: Europäische Union, Internet of Services, Software & Virtualisation Theme im Siebten Rahmenprogramm.

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idSpace – Tooling of and training for collaborative, distributed product innovation

In idSpace wurde eine Webplattform entwickelt, um die Entwicklung innovativer Produkte zu unterstützen. Die Plattform unterstützt das Sammeln und Verwalten von Ideen und gibt aktive Unterstützung bei der Nutzung von Kreativitätstechniken. Durch Vorschläge werden Teambildung und Ideengenerierung unterstützt.

Laufzeit: 01.04.2008 – 31.03.2010

Fördergeber: Europäische Union, ICT Theme im Siebten Rahmenprogramm.

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RE-Tools-Produktlinie – Effiziente Entwicklung von Anforderungsanalyse-Werkzeugen

In diesem Projekt wurde eine Produktlinie von Anforderungsanalyse-Werkzeugen entwickelt, dabei kamen sowohl generative (modellbasierte) als auch konfigurationsbasierte Techniken zum Einsatz. Ziel des Projekts war einerseits die Kombination dieser beiden Techniken für die effiziente Softwareentwicklung zu untersuchen und anderseits die Analyse der wesentlichen Kerneigenschaften für Anforderungsanalysewerkzeuge.

Laufzeit: 2008 - 2010

Fördergeber: internes Projekt

UML Tools – Eine umfassende Analyse existierender UML Werkzeuge, Ihrer Fähigkeiten und Ihrer Compliance

In diesem Projekt wurde die zur Zeit umfassendste und ausführlichste Analyse von UML-Werkzeugen durchgeführt. Anhand einer sorgfältigen Analyse der UML-Standards wurden wesentliche Eigenschaften abgeleitet, die von UML Werkzeugen zu unterstützen sind. Eine umfassende Marktanalyse existierender Werkzeuge wurde durchgeführt. Die heute noch aktiv entwickelten Werkzeuge wurden detailliert gegen die UML Standards abgeglichen.

Laufzeit: 2007 - 2011

Fördergeber: internes Projekt

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