Weltweiter Marktführer unterstützt Universität Hildesheim im Bereich Industrie 4.0

Mittwoch, 22. Juli 2020 um 14:46 Uhr

Das Unternehmen Phoenix Contact übergibt der Arbeitsgruppe SSE moderne Automatisierungslösungen für Forschungszwecke.

Von links nach rechts: Herr Thomas Hildebrandt von Phoenix Contact, Monika Staciwa und Dr. Holger Eichelberger von der Arbeitsgruppe SSE der Universität Hildesheim.

Herr Thomas Hildebrandt von Phoenix Contact war am 22.07.2020 zu Besuch an der Universität Hildesheim. Das Unternehmen ist weltweit Marktführer und Innovationsträger im Bereich der Elektrotechnik. In dieser Rolle bietet Phoenix Contact unter anderem eine offene Ökosystem-Lösung namens PLCnext an, die intelligente und anpassbare Automatisierungen von Produktionen ermöglicht. Im Rahmen seines Besuches übergab Herr Hildebrandt zwei Geräte der PLCnext-Lösung an die Arbeitsgruppe Software Systems Engineering (SSE) der Universität Hildesheim, vertreten durch Dr. Holger Eichelberger (siehe Foto). Diese Übergabe steht sinnbildlich für die enge Kooperation zwischen Phoenix Contact und der Arbeitsgruppe SSE im Rahmen des Forschungsprojekts IIP-Ecosphere, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen des KI-Innovationswettbewerbs "Künstliche Intelligenz als Treiber für volkswirtschaftlich relevante Ökosysteme" gefördert wird. Das Ziel des Forschungsprojekts ist die Schaffung eines KI-Ökosystems, welches eine nächste Ebene in der intelligenten Produktion ermöglicht.

Im Rahmen von IIP-Ecosphere entwickelt die Arbeitsgruppe SSE zusammen mit anderen Partnern aus Industrie und Wissenschaft eine virtuelle Plattform für Künstliche Intelligenz (KI), die KI-Methoden direkt bis auf Produktionsgeräte bzw. auf Edge-Geräte nahe an der Produktion verteilen und diese adaptiv steuern soll. „Mit diesen zwei Geräten haben wir die besondere Möglichkeit, direkte Erfahrungen mit Echtzeitsteuerungen in diesem Bereich zu machen und unsere Ansätze und Forschungsergebnisse praxisnah zu testen. Wir sind Phoenix Contact für diese direkte Zusammenarbeit sehr dankbar.“ sagte Dr. Holger Eichelberger von der Arbeitsgruppe SSE.

Ebenfalls bei dem Besuch dabei war Frau Monika Staciwa, Studentin der Studienvariante „Angewandte Informatik“ des Bachelor-Studiengangs „Informationsmanagement und Informationstechnologie (IMIT)“ an der Universität Hildesheim. Als Teil ihres Studiums arbeitet Frau Staciwa bei der Arbeitsgruppe SSE derzeit an ihrer Projektarbeit, in der sie sich mit der Verteilung von KI-Komponenten auf die übergebenen Geräte von Phoenix Contact beschäftigt. Die Einbindung von Frau Staciwa in einen solchen Unternehmensbesuch zeigt einmal mehr die enge Verzahnung von Praxis, Forschung und Lehre an der Universität Hildesheim, von der Studierende, Forschende und Wirtschaftsunternehmen gleichermaßen profitieren.

In IIP-Ecosphere erarbeitet die Arbeitsgruppe SSE mit weiteren Partnern wie der Lenze-Gruppe, Bitmotec, oder Artis Marposs Monitoring Solutions an der geräteübergreifenden Verteilung von KI-Komponenten auf derartige Geräte, wozu Phoenix Contact und Frau Staciwa wesentliche Beiträge leisten. Erste Ergebnisse sollen Interessierten in der Deutschen Messe Technology Academy in Zusammenarbeit mit dem VW Digital Campus zugänglich gemacht werden, wobei insbesondere Herr Hildebrandt von Phoenix Contact, die Arbeitsgruppe SSE und das Forschungszentrum L3S aus Hannover beteiligt sein werden.


Von links nach rechts: Herr Thomas Hildebrandt von Phoenix Contact, Monika Staciwa und Dr. Holger Eichelberger von der Arbeitsgruppe SSE der Universität Hildesheim.